Gesetzliche Bestimmungen
Mindestalter, Führerscheinklasse AM, Versicherung, Versicherungskennzeichen, zulässige Höchstgeschwindigkeit oder Verkehrsregeln: Hier finden Sie wichtige Informationen zu den gesetzlichen Bestimmungen für Mopedautos in Deutschland. Klare Antworten unterstützen Fahrer, Eltern und Kaufinteressierte bei ihrem Ligier Projekt.
Leichte vierrädrige Kraftfahrzeuge der Klasse L6e sind in Deutschland in der Regel zulassungsfrei. Sie benötigen jedoch eine gültige Betriebserlaubnis beziehungsweise CoC-Papiere, eine Haftpflichtversicherung und ein jährlich zu erneuerndes Versicherungskennzeichen.
Ja. Für den Erwerb der Führerscheinklasse AM sind in Deutschland grundsätzlich eine theoretische und eine praktische Prüfung erforderlich. Wer bereits eine andere gültige Fahrerlaubnisklasse besitzt, sollte prüfen, ob die Klasse AM darin eingeschlossen ist.
Der Preis hängt vom Modell, der Motorisierung, der Ausstattung und den gewählten Optionen ab. Die aktuellen Preise der Ligier Modelle finden Sie im Fahrzeugkonfigurator oder bei einem Ligier Fachhändler.
Für ein leichtes vierrädriges Kraftfahrzeug der Klasse L6e ist mindestens die Führerscheinklasse AM erforderlich. Der Führerschein der Klasse B und bestimmte weitere Fahrerlaubnisklassen schließen die Klasse AM bereits ein.
Die Ausbildung erfolgt in einer Fahrschule und umfasst theoretischen sowie praktischen Unterricht. Anschließend müssen eine Theorie- und eine Praxisprüfung bestanden werden. Anders als in Frankreich handelt es sich in Deutschland nicht um eine festgelegte achtstündige Kurzschulung.
Ja. Für die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr ist mindestens eine Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung vorgeschrieben. Als Nachweis dient das gültige Versicherungskennzeichen. Optional können Teil- oder Vollkaskoschutz abgeschlossen werden.
In Deutschland gilt eine situative Winterreifenpflicht. Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte darf ein Mopedauto nur mit geeigneten Winterreifen gefahren werden. Maßgeblich ist das Alpine-Symbol auf dem Reifen.
Ja, sofern der Sitz dafür vorgesehen ist und das Kind ordnungsgemäß gesichert wird. Kinder unter zwölf Jahren, die kleiner als 150 cm sind, benötigen grundsätzlich ein geeignetes und zugelassenes Kinderrückhaltesystem. Vorab muss geprüft werden, ob dieses im jeweiligen Fahrzeug sicher befestigt werden kann.
Ja, wenn die fahrende Person die erforderliche Fahrerlaubnis besitzt und der Versicherungsvertrag weitere Fahrer zulässt. Informieren Sie sich vorab bei Ihrer Versicherung über mögliche Alters- oder Fahrerkreisbegrenzungen.
Eine allgemeine bundesweite Kaufprämie speziell für elektrische Mopedautos besteht derzeit nicht. Regionale oder zeitlich begrenzte Förderprogramme können jedoch verfügbar sein. Informieren Sie sich vor dem Kauf bei Ihrem Ligier Fachhändler und den zuständigen regionalen Stellen.
Leichte vierrädrige Kraftfahrzeuge der Klasse L6e sind bauartbedingt auf maximal 45 km/h begrenzt.
In Deutschland darf ein Mopedauto der Klasse L6e mit dem Führerschein AM ab 15 Jahren gefahren werden. Bis zum 16. Geburtstag gilt die Fahrerlaubnis grundsätzlich nur innerhalb Deutschlands.
Nein. Autobahnen und Kraftfahrstraßen dürfen nur von Kraftfahrzeugen genutzt werden, deren bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit mehr als 60 km/h beträgt.
Nein. Für aktuelle Ligier Mopedautos der Klasse L6e ist in Deutschland eine gültige Fahrerlaubnis erforderlich – mindestens die Klasse AM. Der Begriff „Mopedauto“ bedeutet daher nicht, dass das Fahrzeug tatsächlich ohne Führerschein gefahren werden darf.
Nur wenn das konkrete Fahrzeug dafür zugelassen ist und eine entsprechende Anhängelast in den Fahrzeugpapieren ausgewiesen wird. Bei Ligier Mopedautos ist dies in der Regel nicht vorgesehen. Entscheidend sind stets die CoC-Papiere beziehungsweise die Betriebserlaubnis des jeweiligen Modells.
TÜV & Sicherheitscheck
Pflicht zur Hauptuntersuchung, Wartungsintervalle und wichtige Sicherheitskontrollen: Hier finden Sie die wichtigsten Informationen zu den in Deutschland geltenden Regeln für Mopedautos.
Die französischen Angaben zu Fristen, Nachprüfung und Kosten gelten in Deutschland nicht und werden vollständig ersetzt.
Nein. Ligier Mopedautos der Fahrzeugklasse L6e mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h unterliegen in Deutschland nicht der regelmäßigen Hauptuntersuchung (HU/TÜV).
Die Befreiung betrifft Mopedautos der Klasse L6e, die mit einem Versicherungskennzeichen gefahren werden. Für Fahrzeuge anderer Kategorien können abweichende Regelungen gelten. Maßgeblich sind die Fahrzeugpapiere und die jeweilige Fahrzeugklasse.
Ja. Auch ohne vorgeschriebene Hauptuntersuchung ist der Fahrzeughalter dafür verantwortlich, dass das Mopedauto jederzeit verkehrssicher und vorschriftsmäßig ist.
Bei einer Wartung oder einem freiwilligen Fahrzeugsicherheits-Check werden insbesondere folgende Komponenten überprüft: Bremsen, Reifen und Reifendruck, Beleuchtung, Lenkung, Scheibenwischer, Fahrwerk und Fahrzeugstruktur, Flüssigkeitsstände, Antrieb und Batterie.
Es gibt keinen gesetzlich vorgeschriebenen HU-Zeitplan für Mopedautos der Klasse L6e. Halten Sie stattdessen die im Wartungsplan Ihres Ligier angegebenen Intervalle ein und lassen Sie das Fahrzeug bei ungewöhnlichen Geräuschen, Warnleuchten oder verändertem Fahrverhalten zeitnah überprüfen.
Bringen Sie nach Möglichkeit das Wartungsheft, die Fahrzeugunterlagen und vorhandene Rechnungen oder Nachweise über frühere Wartungsarbeiten mit.
Die Kosten hängen vom Händler, vom Fahrzeugmodell und vom Umfang der Prüfung ab. Ihr Ligier Fachhändler informiert Sie vorab über die angebotenen Leistungen und Preise.
Praktische Tipps
Führerschein, Verbrauch, Reifendruck, Reichweite oder Kontrollen vor Fahrtbeginn: Hier finden Sie praktische Antworten für die tägliche Nutzung Ihres Mopedautos. Die Hinweise helfen Ligier Fahrern bei der Pflege ihres Fahrzeugs und bei der sicheren Vorbereitung ihrer Fahrten.
Wenden Sie sich an eine Fahrschule, die Ausbildungen für die Führerscheinklasse AM anbietet. In Deutschland umfasst der Erwerb theoretischen und praktischen Unterricht sowie eine Theorie- und eine Praxisprüfung.
Der Verbrauch hängt vom Modell, vom Fahrstil und von den Einsatzbedingungen ab. Der Ligier Dieselmotor REVO D+ verbraucht im WMTC-Prüfzyklus lediglich rund 3,0 Liter auf 100 Kilometer.
Der vorgeschriebene Reifendruck kann je nach Modell, Bereifung und Beladung variieren. Beachten Sie deshalb die Angaben in der Bedienungsanleitung oder am Fahrzeug. Kontrollieren Sie den Reifendruck regelmäßig bei kalten Reifen.
Sichern Sie zuerst die Unfallstelle und leisten Sie bei Bedarf Erste Hilfe. Tauschen Sie anschließend die Kontaktdaten und Versicherungsinformationen mit den Beteiligten aus, dokumentieren Sie den Schaden und füllen Sie möglichst einen Europäischen Unfallbericht aus. Bei Verletzten, größeren Schäden oder Unklarheiten sollte die Polizei verständigt werden. Informieren Sie danach zeitnah Ihre Versicherung.
Leichte vierrädrige Kraftfahrzeuge der Klasse L6e sind üblicherweise für höchstens zwei Personen ausgelegt. Viersitzige Fahrzeuge gehören in der Regel zu einer anderen Fahrzeugklasse und erfordern eine entsprechende Fahrerlaubnis. Ligier bietet in Deutschland derzeit keine viersitzigen Mopedautos an.
Es gibt keine gesetzlich festgelegte maximale Entfernung pro Fahrt. Die mögliche Strecke hängt bei Dieselmodellen von der Tankfüllung und bei Elektrofahrzeugen von Batteriekapazität, Fahrweise, Temperatur und Streckenprofil ab. Autobahnen und Kraftfahrstraßen dürfen mit einem auf 45 km/h begrenzten Mopedauto nicht befahren werden.
Kontrollieren Sie Karosserie, Innenraum, Reifen, Bremsen, Beleuchtung, Motor beziehungsweise Batterie und die allgemeine Funktionsfähigkeit. Prüfen Sie außerdem Fahrzeugidentifikationsnummer, CoC-Papiere oder Betriebserlaubnis, Wartungsnachweise, Rechnungen und mögliche Unfallschäden. Eine Probefahrt und eine technische Kontrolle durch einen Ligier Fachhändler sind empfehlenswert.
Technik
Reparatur, Wartung, Getriebe, Verschleißteile oder technische Kontrollen: Hier finden Sie praktische Antworten zur Fahrzeugtechnik eines Mopedautos. Diese Informationen helfen Ligier Fahrern, Verschleißanzeichen frühzeitig zu erkennen und notwendige Arbeiten im Ligier Händlernetz einzuplanen.
Aufgrund seiner besonderen Technik sollte ein Mopedauto in einer spezialisierten Werkstatt gewartet und repariert werden. Die Ligier Fachhändler verfügen über entsprechend geschulte Techniker und geeignete Diagnosewerkzeuge.
Ligier Mopedautos sind serienmäßig mit einem Automatikgetriebe ausgestattet. Dadurch entfällt das manuelle Schalten und die Bedienung bleibt besonders einfach.
Originalteile für die Wartung und Reparatur Ihres Mopedautos erhalten Sie über das Ligier Händlernetz. Originalteile sind auf das jeweilige Modell abgestimmt und tragen zur Zuverlässigkeit und zum Werterhalt des Fahrzeugs bei.
Ja, sofern die vorgeschriebenen Wartungsintervalle eingehalten werden. Bremsen, Reifen, Beleuchtung, Flüssigkeitsstände und weitere Verschleißteile sollten regelmäßig von einem Ligier Fachhändler kontrolliert werden.
Elektro
Reichweite, Laden, Batterie, Stromverbrauch, Fördermöglichkeiten oder Wartung: Hier finden Sie wichtige Antworten rund um elektrische Mopedautos. Unsere Informationen unterstützen Ligier Fahrer und Kaufinteressierte beim Umstieg auf Elektromobilität und helfen dabei, das Fahrzeug optimal zu nutzen und im Alltag entspannter elektrisch unterwegs zu sein.
Die Reichweite eines elektrischen Mopedautos hängt vom Modell, der Kapazität der Lithium-Ionen-Batterie und den Einsatzbedingungen ab. Je nach Fahrzeug liegt sie üblicherweise zwischen 50 und mehr als 100 km.
Am einfachsten lässt sich ein elektrisches Mopedauto über eine haushaltsübliche 230-Volt-Steckdose laden.
Ein elektrisches Mopedauto kann an vielen öffentlichen Ladestationen geladen werden, sofern das Fahrzeug über ein geeignetes Typ-2-Ladekabel angeschlossen werden kann.
Diesel REVO D+
Sie haben Fragen zum Ligier Dieselmotor REVO D+? Verbrauch, Reichweite, Leistung, Fahrkomfort oder Wartung: In unseren FAQ erfahren Sie alles Wichtige über diesen effizienten Antrieb für mehr Freiheit im Alltag.
Moderne Dieselmotoren wie der REVO D+ nutzen AdBlue und einen Dieselpartikelfilter, um die geltenden Abgasnormen einzuhalten. AdBlue reduziert Stickoxide (NOx), während der Partikelfilter Rußpartikel aus den Abgasen filtert. So bleiben die Vorteile des Dieselantriebs erhalten und gleichzeitig werden die Schadstoffemissionen reduziert.
Ja. Der 5-Liter-Tank ermöglicht eine Reichweite von etwa 3.000 km. Er befindet sich im Heck des Fahrzeugs unter dem Kofferraumteppich und lässt sich einfach befüllen.
Drücken Sie dreimal hintereinander die Taste am rechten Lenkstockhebel. Der AdBlue-Füllstand beziehungsweise die verbleibende Reichweite wird anschließend im Kombiinstrument angezeigt.
Bei einem niedrigen Füllstand erscheint das AdBlue-Symbol im Kombiinstrument. In bestimmten Fällen kann zusätzlich die Motorkontrollleuchte aufleuchten. Füllen Sie AdBlue zeitnah nach.
AdBlue erhalten Sie an vielen Tankstellen, in Werkstätten und im Autoteilehandel – als Kanister oder teilweise direkt an der Zapfsäule. Der Preis hängt von Anbieter, Gebindegröße und Verkaufsstelle ab.
Nein. Verwenden Sie ausschließlich AdBlue, das der Norm ISO 22241 entspricht. Nicht geeignete Produkte oder zusätzliche Additive können das AdBlue-System beschädigen.
AdBlue gefriert bei etwa −11 °C. Tank und System sind jedoch für niedrige Temperaturen ausgelegt und schützen sich automatisch. Sobald das AdBlue wieder aufgetaut ist, arbeitet das System wie gewohnt.
Ist der AdBlue-Tank leer, kann das Fahrzeug das Motordrehmoment begrenzen. Füllen Sie AdBlue deshalb möglichst schnell nach, damit wieder die normale Motorleistung zur Verfügung steht.
Starten und benutzen Sie das Fahrzeug keinesfalls. Eine falsche Flüssigkeit kann das AdBlue-System erheblich beschädigen. Wenden Sie sich umgehend an einen Ligier Fachhändler, damit der Tank entleert und fachgerecht gereinigt wird.
Finanzierung
Klassischer Ratenkredit, Leasing, Anzahlung, monatliche Raten oder Gesamtkosten: Hier finden Sie wichtige Antworten zur Finanzierung eines Mopedautos. Diese Informationen helfen zukünftigen Fahrern und ihren Familien, eine Finanzierungslösung zu wählen, die zu ihrem Budget, ihrem Mobilitätsbedarf und ihrem Ligier Kaufvorhaben passt.
Für die Finanzierung eines Mopedautos stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Barzahlung, Privat- oder Autokredit sowie – abhängig vom jeweiligen Angebot – Leasing mit Kaufoption oder Langzeitleasing. Ihr Ligier Fachhändler berät Sie zu den in Deutschland verfügbaren Finanzierungslösungen.
Microcar
Microcar ist Teil der Geschichte der Ligier Group. Auch wenn Fahrzeuge dieser Marke nicht mehr in unseren Werken produziert werden, können Modelle wie der Dué oder der M.GO vereinzelt noch im Ligier Händlernetz erhältlich sein. Für Wartung, Inspektion und Reparatur Ihrer Microcar stehen Ihnen die zertifizierten Ligier Servicepartner mit ihrer Erfahrung zur Seite, um Zuverlässigkeit, Sicherheit und Leistungsfähigkeit des Fahrzeugs langfristig zu erhalten.
Die Ligier Group produziert keine Neufahrzeuge der Marke Microcar mehr. Bei einzelnen Partnern des Ligier Händlernetzes können jedoch noch Microcar Modelle wie der Dué oder der M.GO als Lagerfahrzeuge verfügbar sein.
Für eine fachgerechte Wartung und Reparatur empfehlen wir Ihnen einen zertifizierten Servicepartner aus dem Ligier Händlernetz. Dort erhalten Sie eine auf Ihr Fahrzeug abgestimmte Betreuung durch qualifizierte Fachkräfte.