Skip to content

Kontaktieren Sie uns unter 07264 959510

Wie viel lässt sich mit einem elektrischen Mopedauto sparen?

Ja, ein elektrisches Mopedauto ist in der Anschaffung teurer als ein Modell mit Verbrennungsmotor. Die Vorteile eines Elektromodells werden jedoch erst deutlich, wenn man die Gesamtbetriebskosten eines Mopedautos betrachtet. Förderungen, Laden, Wartung, Versicherung und Parken: Mit einem elektrischen Mopedauto können Sie in vielen Bereichen sparen.

Elektrische Mopedautos: mögliche Einsparungen beim Kauf

Ein neues elektrisches Mopedauto ist in der Anschaffung in der Regel teurer als ein vergleichbares Dieselmodell – häufig liegt der Preisunterschied bei etwa 20 bis 30 %. Der Hauptgrund dafür sind die Kosten der Antriebsbatterie.

In Frankreich kann dieser Mehrpreis teilweise durch die CEE-Prämie ausgeglichen werden. Dieses Fördersystem gilt jedoch nicht in Deutschland.

Fördermöglichkeiten in Deutschland

Das 2026 eingeführte deutsche Förderprogramm für Elektrofahrzeuge gilt zum Programmstart ausschließlich für erstmals zugelassene Neufahrzeuge der EU-Fahrzeugklasse M1. Elektrische Mopedautos der Klasse L6e sind daher nicht förderfähig.

Eine allgemeine bundesweite Kaufprämie für elektrische L6e-Mopedautos besteht derzeit somit nicht. Je nach Bundesland, Kommune oder lokalem Energieversorger können jedoch regionale oder zeitlich begrenzte Förderangebote verfügbar sein. Diese sollten vor dem Kauf individuell geprüft werden.


Keine klassische Fahrzeugzulassung für L6e-Mopedautos

Leichte vierrädrige Kraftfahrzeuge der Klasse L6e sind in Deutschland grundsätzlich zulassungsfrei. Daher fallen weder die französischen Kosten einer „Carte grise“ noch eine entsprechende Regionalsteuer an.

Für die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr benötigt das Fahrzeug jedoch:

  • eine Betriebserlaubnis beziehungsweise CoC-Papiere,
  • eine gültige Haftpflichtversicherung,
  • ein jährlich zu erneuerndes Versicherungskennzeichen.

Diese Regelung gilt sowohl für elektrische als auch für dieselbetriebene Mopedautos der Klasse L6e und stellt deshalb keinen spezifischen Preisvorteil des Elektroantriebs dar.

Der wirtschaftliche Vorteil eines elektrischen Mopedautos zeigt sich in Deutschland daher vor allem während der Nutzung – insbesondere durch mögliche Einsparungen bei Energie und Wartung.

Elektrisches Mopedauto: beim Laden sparen

Mit einem elektrischen Mopedauto gehören regelmäßige Tankstellenbesuche der Vergangenheit an. Statt eines Kraftstofftanks verfügt das Fahrzeug über eine Batterie, die zu Hause oder an einer kompatiblen Ladestation aufgeladen wird.

Die Kosten für das Laden können deutlich niedriger ausfallen als die Kraftstoffkosten eines Dieselmodells. Der genaue Preis für 100 km hängt jedoch vom Stromtarif, dem Energieverbrauch und möglichen Ladeverlusten ab.

Bei einem beispielhaften Strompreis von 0,35 Euro pro kWh kostet eine Ladung von 10 kWh rund 3,50 Euro. Wer zu Hause lädt, profitiert häufig von günstigeren Preisen als an öffentlichen Ladestationen.

Zusätzliche Einsparungen sind möglich:

  • durch einen günstigeren Nacht- oder dynamischen Stromtarif, sofern dieser angeboten wird,
  • durch das Laden mit selbst erzeugtem Solarstrom,
  • durch kostenlose Ladeangebote bei Geschäften, Hotels oder Arbeitgebern.

Die französische Steuergutschrift von bis zu 300 Euro und das Förderprogramm ADVENIR gelten in Deutschland nicht. Förderungen für private Ladeinfrastruktur können je nach Bundesland, Kommune oder Energieversorger verfügbar sein und sollten vor der Installation geprüft werden.

Außergewöhnliche Reichweite

Die Reichweite ist ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl eines elektrischen Mopedautos, insbesondere für tägliche Fahrten in der Stadt und im stadtnahen Umfeld.

Mit der Hochleistungsbatterie B11 erreichen die entsprechenden elektrischen Ligier Modelle theoretisch bis zu 164 km pro Ladung nach WMTC-Prüfzyklus.* Damit lassen sich viele alltägliche Wege problemlos abdecken:

  • Fahrten zur Schule oder zur Arbeit,
  • Einkäufe und Termine,
  • Freizeitaktivitäten,
  • Besuche bei Familie und Freunden.

Die Batterie kann bequem zu Hause über eine geeignete 230-Volt-Steckdose oder – je nach Ausstattung – an einer kompatiblen Ladestation geladen werden.

Moderne Lithium-Ionen-Batterien verbinden hohe Energiedichte, alltagstaugliche Reichweite und unkompliziertes Laden. Der geringere Wartungsaufwand und die fehlenden lokalen Abgasemissionen während der Fahrt machen das elektrische Mopedauto zusätzlich zu einer attraktiven Mobilitätslösung.

Recharge voiture sans permis

Elektrisches Mopedauto: Einsparungen bei der Wartung

Ein elektrisches Mopedauto besitzt weniger mechanische Komponenten und benötigt deshalb in der Regel weniger Wartung. Die Wartungskosten können dadurch etwa 25 % niedriger ausfallen als bei einem vergleichbaren Diesel-Mopedauto.

Ein Motorölwechsel ist nicht erforderlich, da der Elektromotor kein Motoröl für einen Verbrennungsprozess benötigt. Andere Betriebsstoffe bleiben jedoch vorhanden, beispielsweise:

  • Kühlmittel für Batterie und Thermomanagement,
  • Bremsflüssigkeit,
  • Scheibenwaschflüssigkeit,
  • gegebenenfalls Schmierstoffe für einzelne Antriebskomponenten.

Ein elektrisches Mopedauto besitzt weder Kraftstofffilter noch Auspuffanlage. Dadurch entfallen die entsprechenden Wartungsarbeiten und ein möglicher Austausch der Abgasanlage.

Auch die mechanischen Bremsen können durch die Energierückgewinnung beim Verzögern weniger stark beansprucht werden. Je nach Fahrweise lassen sich Bremsscheiben und Bremsbeläge dadurch länger nutzen. Sie müssen dennoch regelmäßig auf Verschleiß und Korrosion geprüft werden.

Für Reifen lässt sich dagegen kein genereller geringerer Verschleiß garantieren. Ihre Lebensdauer hängt insbesondere von Reifendruck, Fahrstil, Fahrzeuggewicht, Straßenbedingungen und Achsgeometrie ab. Regelmäßige Kontrollen helfen dabei, unnötigen Verschleiß und zusätzliche Kosten zu vermeiden.

Elektrisches Mopedauto: Einsparungen im Alltag

Versicherung

Die französische Untersuchung von Assurland und die dort geltende Befreiung von der Versicherungssteuer TSCA lassen sich nicht auf Deutschland übertragen.

In Deutschland ist die Versicherung eines elektrischen Mopedautos nicht grundsätzlich günstiger als die eines Dieselmodells. Die Prämie hängt unter anderem ab von:

  • Versicherungsanbieter,
  • Alter und Erfahrung des Fahrers,
  • Fahrzeugmodell,
  • gewünschtem Versicherungsumfang,
  • vereinbartem Fahrerkreis.

Für leichte vierrädrige Kraftfahrzeuge der Klasse L6e ist mindestens eine Haftpflichtversicherung erforderlich. Als Nachweis dient das jährlich zu erneuernde Versicherungskennzeichen. Ein Vergleich verschiedener Versicherungsangebote kann helfen, Kosten zu sparen.

Parken

Ob Elektrofahrzeuge kostenlos oder zu einem reduzierten Tarif parken dürfen, entscheidet in Deutschland die jeweilige Kommune. Eine bundesweit einheitliche Regelung gibt es nicht.

Die Vergünstigungen des Elektromobilitätsgesetzes gelten für bestimmte Fahrzeugklassen, jedoch nicht für leichte vierrädrige Kraftfahrzeuge der Klasse L6e. Elektrische Ligier Mopedautos profitieren daher nicht automatisch von den Vorteilen eines E-Kennzeichens. § 1 EmoG

Lokale Sonderregelungen können dennoch möglich sein. Informieren Sie sich deshalb bei der jeweiligen Stadt oder Gemeinde über geltende Parktarife.

Auch an einer öffentlichen Ladestation ist das Parken nicht grundsätzlich kostenlos. Je nach Betreiber können Lade-, Park- oder Blockiergebühren anfallen. Der Stellplatz darf außerdem nur entsprechend der örtlichen Beschilderung und üblicherweise während des Ladevorgangs genutzt werden.

Bei einer langfristigen Betrachtung kann ein elektrisches Modell wie der Ligier Myli dennoch wirtschaftliche Vorteile bieten – insbesondere durch niedrigere Energiekosten beim Laden zu Hause und einen geringeren Wartungsaufwand.