Skip to content

Kontaktieren Sie uns unter 07264 959510

Welche Förderungen gibt es beim Kauf eines elektrischen Mopedautos?

In Deutschland gibt es derzeit keine allgemeine bundesweite Kaufprämie für elektrische Mopedautos der Fahrzeugklasse L6e.

Das 2026 eingeführte Förderprogramm für Elektrofahrzeuge gilt zum Programmstart ausschließlich für erstmals zugelassene Neufahrzeuge der EU-Fahrzeugklasse M1. Leichte vierrädrige Kraftfahrzeuge der Klasse L6e sind daher nicht förderfähig.

Je nach Bundesland, Kommune oder Energieversorger können jedoch regionale oder zeitlich begrenzte Förderprogramme angeboten werden. Es empfiehlt sich deshalb, die verfügbaren Möglichkeiten vor dem Kauf bei den zuständigen Stellen oder Ihrem Ligier Fachhändler zu prüfen.

Der Markt für Elektrofahrzeuge wächst

Ein lokal emissionsfreies Fahrzeug

Ein Elektrofahrzeug unterscheidet sich von einem Modell mit Verbrennungsmotor durch die Energie, die seinen Motor antreibt: Strom aus einer wiederaufladbaren Batterie.

Es benötigt weder Benzin noch Diesel und besitzt keine Abgasanlage. Während der Fahrt entstehen am Fahrzeug deshalb keine lokalen Abgas- oder CO₂-Emissionen. Aus diesem Grund wird häufig von einem lokal emissionsfreien Fahrzeug gesprochen.

Für die vollständige Umweltbilanz müssen jedoch auch Batterieproduktion, Strommix, Transport, Fahrzeuglebensdauer und Recycling berücksichtigt werden. Mit dem Myli und der JS50 bietet Ligier elektrische Mopedautos für eine leise und emissionsärmere Alltagsmobilität an.

Un contexte réglementaire favorable

L’Union européenne a voté la fin de la vente de voitures neuves thermiques à partir du 1er janvier 2035 dans le cadre de son plan climat. L’étau se resserre sur les véhicules essence et diesel, chassés des centres-villes depuis l’instauration des zones à faibles émissions (ZFE) dans lesquelles les voitures électriques peuvent, quant à elles, circuler librement. Ces signaux forts encouragent déjà les ventes de modèles électriques, qui représentent proportionnellement plus de 15 % du marché des véhicules neufs en 2023.

Ein zunehmend auf Elektromobilität ausgerichteter Rechtsrahmen

Die Europäische Union sieht für neue Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ab 2035 ein Ziel zur Reduzierung der CO₂-Emissionen um 100 % vor. Es handelt sich dabei nicht um ein allgemeines Verbot bereits zugelassener Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Mopedautos der Fahrzeugklasse L6e unterliegen zudem eigenen europäischen Vorschriften.

Auch in Deutschland entwickelt sich der Markt für Elektrofahrzeuge weiter. Größere Modellvielfalt, steigende Reichweiten und der Ausbau der Ladeinfrastruktur fördern diese Entwicklung.

Für deutsche Umweltzonen und kommunale Zufahrtsbeschränkungen gelten jeweils örtliche Regelungen. Ein elektrisches L6e-Mopedauto besitzt nicht automatisch die gleichen Zufahrts- und Parkprivilegien wie ein zulassungspflichtiger Pkw mit E-Kennzeichen.

Elektrofahrzeuge sind in der Anschaffung häufig teurer

Elektrofahrzeuge können durchschnittlich etwa 20 bis 30 % mehr kosten als vergleichbare Modelle mit Verbrennungsmotor. Ein wesentlicher Grund dafür ist der Preis der Antriebsbatterie.

Weitere Faktoren sind geringere Produktionsmengen und eine teilweise kleinere Auswahl an Einstiegsmodellen. Über die gesamte Nutzungsdauer kann sich der höhere Anschaffungspreis jedoch relativieren – insbesondere durch niedrigere Energiekosten beim Laden zu Hause und einen geringeren Wartungsaufwand.

Elektrische Mopedautos: ein besonders alltagstaugliches Segment

In einem wachsenden Mopedauto-Markt erfüllt der elektrische Antrieb die Erwartungen vieler Fahrer.

Der leise und vibrationsarme Motor erhöht den Fahrkomfort deutlich gegenüber einem Dieselmodell. Das unmittelbar verfügbare Drehmoment sorgt zudem für gleichmäßiges und reaktionsschnelles Anfahren, obwohl die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit eines L6e-Mopedautos auf 45 km/h begrenzt ist.

Auch die fehlenden lokalen Abgasemissionen sind für viele Fahrer ein wichtiges Argument – insbesondere für junge Menschen, die Wert auf eine moderne und verantwortungsbewusste Mobilität legen. In Deutschland können leichte L6e-Mopedautos mit dem Führerschein AM bereits ab 15 Jahren gefahren werden.

Förderungen für den Kauf eines elektrischen Mopedautos

Keine CEE-Prämie in Deutschland

Die französische CEE-Prämie gilt nicht in Deutschland. Das neue deutsche Förderprogramm für Elektrofahrzeuge unterstützt seit 2026 den Kauf oder das Leasing bestimmter Neufahrzeuge.

Zum Programmstart sind jedoch ausschließlich Fahrzeuge der EU-Klasse M1 förderfähig. Elektrische Mopedautos der Klasse L6e sind von dieser bundesweiten Kaufprämie ausgeschlossen.

Eine allgemeine bundesweite Kaufprämie speziell für elektrische L6e-Mopedautos besteht damit derzeit nicht. Regionale oder zeitlich begrenzte Förderangebote von Bundesländern, Kommunen oder Energieversorgern können dennoch verfügbar sein.

Finanzierung für Haushalte mit geringerem Einkommen

Ein staatlich garantiertes „Mikrodarlehen für saubere Fahrzeuge“ nach französischem Vorbild gibt es in Deutschland derzeit nicht.

Für die Finanzierung eines elektrischen Mopedautos kommen je nach persönlicher Situation folgende Möglichkeiten infrage:

  • klassischer Ratenkredit,
  • Händlerfinanzierung,
  • Leasing, sofern verfügbar,
  • regionale Unterstützungsprogramme,
  • individuelle Finanzierungslösungen des Ligier Händlernetzes.

Ihr Ligier Fachhändler kann Sie zu den verfügbaren Angeboten und zu einer an Ihr Budget angepassten Finanzierung beraten. Vor dem Vertragsabschluss sollten Zinssatz, Laufzeit, Monatsrate und Gesamtbetrag verglichen werden.

Förderungen für private Ladeinfrastruktur

Eine allgemeine bundesweite Förderung für die Installation einer einzelnen privaten Wallbox besteht derzeit nicht. Das frühere KfW-Programm „Solarstrom für Elektroautos 442“ kann nicht mehr neu beantragt werden. KfW

Seit 2026 gibt es jedoch ein Förderprogramm für Ladeinfrastruktur an Mehrparteienhäusern. Je nach Ausstattung können pro elektrifiziertem Stellplatz maximal folgende Zuschüsse gewährt werden:

  • 1.300 Euro ohne installierte Wallbox,
  • 1.500 Euro mit Wallbox,
  • 2.000 Euro mit einem Ladepunkt für bidirektionales Laden.

Voraussetzung ist unter anderem, dass mindestens sechs Stellplätze elektrifiziert und mindestens 20 % der vorhandenen Stellplätze vorverkabelt werden.

Darüber hinaus können Bundesländer, Kommunen, Stadtwerke oder Energieversorger eigene Förderprogramme anbieten. Die jeweiligen Voraussetzungen sollten vor Kauf und Installation einer Ladelösung geprüft werden.