Warum ein elektrisches Mopedauto kaufen?
Beim Fahrzeugkauf stellt sich häufig die Frage: Diesel oder Elektro? Diese Entscheidung betrifft nicht nur klassische Pkw, sondern auch Mopedautos. Der elektrische Antrieb überzeugt immer mehr Fahrer durch leises Fahren, unkompliziertes Laden, geringe lokale Emissionen und einen reduzierten Wartungsaufwand.
Wir erklären Ihnen, welche Vorteile ein elektrisches Mopedauto bietet und für welche Anforderungen es sich besonders eignet.

Elektrofahrzeuge sind inzwischen ein fester Bestandteil des deutschen Automobilmarktes. Größere Modellvielfalt, steigende Reichweiten, technische Fortschritte bei den Batterien und der Ausbau der Ladeinfrastruktur erleichtern immer mehr Menschen den Umstieg.
Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes erreichten rein batterieelektrische Pkw im ersten Quartal 2025 bereits einen Anteil von 17,5 % an den Neuzulassungen in Deutschland. Ihre Zulassungszahlen stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 42,8 %.
Auf europäischer Ebene gilt für neue Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ab 2035 weiterhin ein Ziel zur Reduzierung der CO₂-Emissionen um 100 %. Dabei handelt es sich nicht um ein allgemeines Verbot bereits zugelassener Verbrenner. Leichte vierrädrige Kraftfahrzeuge der Klasse L6e unterliegen zudem eigenen europäischen Vorschriften.
Auch bei Mopedautos entwickelt sich der Elektroantrieb kontinuierlich weiter. Moderne Batterien, alltagstaugliche Reichweiten und verschiedene Lademöglichkeiten machen elektrische Modelle zu einer überzeugenden Lösung für Stadt, Umland und tägliche Wege.
Elektrische Mopedautos: wirtschaftliche Vorteile
Laden kann günstiger sein als Tanken
Obwohl sowohl Strom- als auch Kraftstoffpreise schwanken, können die Energiekosten eines elektrischen Mopedautos insbesondere beim Laden zu Hause niedriger ausfallen als bei einem vergleichbaren Dieselmodell.
Die tatsächlichen Kosten für 100 km hängen von mehreren Faktoren ab:
- dem Strom- beziehungsweise Dieselpreis,
- dem Verbrauch des Fahrzeugs,
- möglichen Ladeverlusten,
- dem gewählten Tarif,
- dem Laden zu Hause oder an einer öffentlichen Ladestation.
Öffentliche Ladetarife können deutlich teurer sein als Haushaltsstrom. Für einen realistischen Vergleich sollten deshalb die persönlichen Fahrstrecken und die tatsächlich genutzte Lademöglichkeit berücksichtigt werden.
Geringerer Wartungsaufwand
Ein elektrisches Mopedauto benötigt keinen Motorölwechsel und besitzt weder Einspritz- noch Abgassystem. Der Elektroantrieb verfügt außerdem über weniger bewegliche und verschleißanfällige Motorkomponenten.
Dadurch können die Wartungskosten im Durchschnitt rund 25 % niedriger ausfallen als bei einem vergleichbaren Diesel-Mopedauto. Bremsen, Reifen, Fahrwerk, Beleuchtung sowie Antriebs- und 12-Volt-Batterie müssen dennoch regelmäßig kontrolliert werden.
Versicherungskosten individuell vergleichen
In Deutschland lässt sich nicht grundsätzlich sagen, dass ein elektrisches Mopedauto günstiger versichert ist. Der Versicherungsbeitrag hängt unter anderem vom Anbieter, vom Alter des Fahrers, vom gewünschten Versicherungsumfang und vom jeweiligen Fahrzeugmodell ab.
Für leichte vierrädrige Kraftfahrzeuge der Klasse L6e ist mindestens eine Haftpflichtversicherung mit gültigem Versicherungskennzeichen vorgeschrieben. Ein Vergleich verschiedener Tarife ist daher empfehlenswert.
Die Vorteile eines elektrischen Mopedautos
Lokal emissionsfreies Fahren
Ein elektrisches Mopedauto verursacht während der Fahrt keine lokalen Abgasemissionen. Am Fahrzeug werden weder CO₂ noch Stickoxide oder Rußpartikel über einen Auspuff ausgestoßen. Deshalb wird häufig von einem „lokal emissionsfreien“ Fahrzeug gesprochen.
Reifen- und Bremsabrieb können jedoch auch bei einem Elektrofahrzeug entstehen. Darüber hinaus müssen für eine vollständige Umweltbilanz die Herstellung der Batterie, der verwendete Strommix, die Lebensdauer des Fahrzeugs und das spätere Recycling berücksichtigt werden.
Dank des effizienten Elektroantriebs und der Möglichkeit, Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu nutzen, kann ein elektrisches Mopedauto dennoch einen wichtigen Beitrag zu einer emissionsärmeren Alltagsmobilität leisten.
Besonders hoher Fahrkomfort
Ein elektrisches Mopedauto fährt leise und nahezu vibrationsfrei. Das erhöht den Komfort für Fahrer und Beifahrer und reduziert gleichzeitig die Geräuschbelastung in Wohngebieten.
Das geringe Geräuschniveau erleichtert Gespräche im Innenraum und ermöglicht eine angenehmere Nutzung des Audiosystems. Da Elektrofahrzeuge bei niedrigen Geschwindigkeiten kaum hörbar sind, ist gegenüber Fußgängern und Radfahrern jedoch besondere Aufmerksamkeit erforderlich.
Ein weiterer Vorteil ist das unmittelbar verfügbare Drehmoment des Elektromotors. Es ermöglicht gleichmäßiges Anfahren und ein direktes Ansprechverhalten – besonders angenehm im Stadtverkehr und bei häufigem Stop-and-go.
Alltagstaugliche Reichweite
Die Reichweite wird häufig als Schwachpunkt von Elektrofahrzeugen betrachtet. Moderne Batterietechnologien und die überwiegend kurzen bis mittleren Fahrstrecken eines Mopedautos schaffen jedoch günstige Voraussetzungen für den elektrischen Antrieb.
Je nach Modell, Batteriekapazität und Einsatzbedingungen kann die Reichweite mehr als 150 km betragen. Mit der Hochleistungsbatterie B11 erreichen die entsprechenden Ligier Modelle theoretisch bis zu 164 km nach WMTC-Prüfzyklus.*
Damit eignet sich ein elektrisches Ligier Mopedauto für viele tägliche Wege zwischen Stadt und Umland – beispielsweise zur Schule, zur Arbeit, zum Einkaufen oder zu Freizeitaktivitäten.
* Die tatsächliche Reichweite hängt unter anderem von Fahrstil, Außentemperatur, Streckenprofil, Zuladung und Nutzung der Fahrzeugausstattung ab.
Die Vorteile eines Mopedautos
Ein praktisches Fahrzeug für die Stadt
Dank seiner kompakten Abmessungen ist ein Mopedauto besonders wendig und lässt sich im Stadtverkehr unkompliziert bewegen. Vor allem bei der Parkplatzsuche und beim Rangieren spielt das geringe Platzangebot des Fahrzeugs seine Stärken aus.
Noch komfortabler wird das Fahren mit der exklusiven Ligier Servolenkung, die je nach Modell und Ausstattung optional verfügbar ist. Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h passt besonders gut zu Fahrten in Städten, Wohngebieten und im stadtnahen Umfeld.
Mopedauto fahren ab 15 Jahren
In Deutschland dürfen leichte vierrädrige Kraftfahrzeuge der Klasse L6e ab 15 Jahren mit dem Führerschein AM gefahren werden.
Für den Erwerb des AM-Führerscheins ist eine Ausbildung in einer Fahrschule erforderlich. Diese umfasst theoretischen und praktischen Unterricht sowie eine Theorie- und eine Praxisprüfung. Die französische achtstündige Schulung ohne Prüfung gilt in Deutschland nicht.
Ob Teenager, junger Erwachsener, Stadtbewohner oder Senior: Ein Ligier Mopedauto bietet eine einfache und alltagstaugliche Möglichkeit, selbstständig mobil zu sein. Bis zum 16. Geburtstag darf eine in Deutschland erworbene AM-Fahrerlaubnis grundsätzlich nur innerhalb Deutschlands genutzt werden.